Spezialisierung vs. Generalisierung

 Die Schöpfungsordnung Gottes aus wirtschaftlicher Perspektive


Die beste Schule
Stell Dir Folgendes vor: Du lebst in einem abgeschiedenen Dorf und Dein Kind verlässt gerade die Grundschule. Aufgrund der Entfernungen kommt nur eine der beiden Schulen im Dorf infrage. Nach eingehender Prüfung kommst Du zu dem Schluss, dass beide Schulen absolut identisch sind. Die Größe, die Entfernung, die Ausstattung, die Sozialkompetenz der Lehrer, alles ist so vergleichbar, dass Du Dein Kind auf beide Schulen schicken könntest.


Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied:
Auf der einen Schule, gibt es keine Fachlehrer. Jeder Lehrer muss jedes Fach können, egal ob Mathe, Englisch, Sport oder Kunst. Auf der anderen Schule wäre es so, wie in Deutschland allgemein üblich: Die Lehrer könnten ein bis max. drei Fächer unterrichten. Auf welche Schule würdest Du Dein Kind schicken?

Die erste Schule verfolgt das System der Generalisierung. Alle sollen möglichst alles können. Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt darin, dass Lehrerausfälle sofort kompensiert werden können. Da jeder alles kann, ist jeder ersetzbar. Durch die große Entfernung zur nächsten Stadt, wäre es ansonsten schwer, Ersatzlehrer für kurzfristige Ausfälle zu bekommen. Der Nachteil dieses Systems liegt darin, dass die Lehrer immer nur Halbwissen haben. Es ist für sie unmöglich, sich tief in die vielen Fächer einzuarbeiten. Sie haben ein großes Allgemeinwissen, aber wenn die Schüler tiefer gehende Fragen haben, sind sie schnell überfordert.

Die zweite Schule verfolgt das System der Spezialisierung. Die Lehrer dort sind Meister ihres Fachs, aber bei längerfristigen Ausfällen nicht in der Lage ihre Kollegen zu ersetzen. Im „Normalbetrieb“ vermitteln sie ihren Schülern aber ein viel tieferes Wissen als auf der konkurrierenden Schule. Dies verschafft ihren Abgängern bei der Berufswahl einen Vorteil, wenn sie im Bewerbungsverfahren gegen Schüler der anderen Schule bestehen müssen.

 

Spezialisierung als Formel für Wohlstand
Solltest Du einmal in eine solche Situation kommen, solltest Du Dein Kind unbedingt auf die Schule mit den spezialisierten Lehrern senden. Der Grund warum ich diesen Text schreiben kann und gerade nicht auf Nahrungssuche bin, ist nicht zuletzt die Spezialisierung.

Früher lebten die meisten Menschen als Selbstversorger auf dem Land. Beruflich waren sie eher Generalisten. Sie bebauten das Land, fertigten ihre Kleider, hielten Tiere und heizten ihre Häuser. Im Handwerk gab es zwar schon Spezialisierung, aber die war noch sehr weit gefächert. Ein Schlosser machte alle Schlosserarbeiten. Ein Bäcker machte Brot und Kuchen und ein Näher nähte alles vom Hochzeits- bis zum Babykleid. Es gab eine kleine, sehr reiche Oberschicht, kaum Mittelschicht und eine große Unterschicht. In den Geschlechterrollen lebte man dagegen eher spezialisiert. Es gab klassische Männer- und Frauenaufgaben, mit gewissen Überschneidungen.

Durch die Industrialisierung mit kapitalistischen Gesellschaften, die Wirtschaftswachstum brauchen und sich gegenüber Konkurrenten behaupten müssen, setzt man in der Neuzeit dagegen auf Spezialisierung im Beruf. Ein Pionier dieser Entwicklung war Henry Ford. Er hatte sich nicht nur im Beruf spezialisiert (Autobauer), sondern spezialisierte auch die Arbeitsprozesse. Wo früher in Fertigungshallen 50 Autos von 50 Mechanikern zusammengesetzt wurden, indem jeder Mechaniker ein Auto baute, gab es jetzt Fließbänder mit 50 Arbeitsschritten, bei denen ein Mechaniker den ganzen Tag den gleichen Arbeitsschritt wiederholte.

Ford erkannte, dass durch diese Spezialisierung, die Arbeiter eine ungemeine Expertise in ihrem Arbeitsschritt bekamen. Als Ergebnis wurden die 50 Autos deutlich schneller produziert, als wenn jeder Mechaniker ein Auto für sich allein fertigte. Durch diese Geschwindigkeit sparte Ford Lohnkosten und konnte seine Autos viel billiger anbieten als die Konkurrenz. Er konnte sie sogar so günstig herstellen, dass sich auch Bevölkerungsschichten ein Auto leisten konnten, die nach dem alten Prinzip nie von einem PKW hätten träumen können. Plötzlich gab es „Volkswagen“, wo es sich vorher nur Adelige und Großindustrielle leisten konnten ein Auto zu fahren. Ford hatte nicht nur seine Konkurrenten abgeschüttelt, sondern neue Kunden und Märkte erschlossen.

Dieses Prinzip hat dazu geführt, dass sich immer mehr spezialisiert wurde. Wo früher ein Rechtsanwalt alle Fälle betreute, gibt es heute Strafverteidiger, Verteidiger für Verkehrsrecht, Verteidiger für Wirtschaftskriminalität etc. Aus dem einen Ingenieur wurden Brandschutz-, Elektronik-, Bau- oder Luftfahrzeugingenieure. Der Bäcker machte das Brot und der Konditor die Kuchen und der Schlosser war entweder Kunstschlosser oder Industrieschlosser.

Spezialisierung wurde zum Erfolgsrezept für die westliche Welt und z.B. Deutschland schaffte es dadurch, so viel Vorsprung aufzubauen, dass eine breite Mittelschicht entstand. Diese konnte sich nun mehrere Wochen Urlaub erlauben, ohne von der Konkurrenz überholt zu werden. Das alles bei voller Bezahlung, vollen Kühlschränken und einem gut geheizten Eigenheim. Menschen aus den generalisierten Gesellschaften des Mittelalters hätten sich verwundert die Augen gerieben, dass man das alles mit einer 35 Std. Woche erreichen konnte, während sie min. sechs Tage in der Woche 12-14 Std. arbeiten mussten und trotzdem an Urlaub nicht zu denken war.

 

Der Widerspruch der modernen Gesellschaft
Was jedoch die Geschlechterrollen angeht, so verlief der Trend in den letzten Jahren umgekehrt. Der Hang geht zur Generalisierung und manche träumen sogar davon, dass es bald völlig unerheblich ist, ob man als Frau oder Mann geboren wird. Jeder soll am besten alles können. Da man sich viel häufiger trennt als früher und sich die Lebenssituation dadurch ständig ändert, muss man jederzeit bereit sein, als Single, als Partner oder als Familienmensch zu funktionieren.

Da die wechselnden Partner unterschiedliche Fähigkeiten haben, strebt man an, möglichst breit aufgestellt zu sein, da man ja nie weiß, welche Defizite man in der nächsten Beziehung händeln muss. Frauen müssen handwerklich das gleiche Wissen und Können haben wie Männer, Männer müssen dagegen in Fragen der Kindererziehung den Frauen ebenbürtig sein. Finanziell muss man in einer solchen Gesellschaft ohnehin unabhängig bleiben, da man jederzeit wieder als Alleinverdiener mit Kindern dastehen kann. Andernfalls droht der Anfang vom sozialen Abstieg sein, wenn man zu lange aus dem Berufsleben ausgeschieden ist und daher seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verschlechtert hat.

Eine hoch komplexe, spezialisierte Berufswelt, triff auf eine Gesellschaft, die Familie total generalisiert lebt. Manche gehen sogar so weit, dass sie ihr Geschlecht wechseln oder gar nicht mehr festlegen möchten. Viele Menschen fühlen sich mit dieser generalisierten Geschlechterwelt jedoch überfordert. Sie merken, dass sie alles nur sehr oberflächlich können, haben aber aus der Berufswelt den Anspruch ins Privatleben übernommen, mit hohem Fachwissen und Qualität glänzen zu können. Die Folge sind Stress, Burnouts, Depressionen, Verunsicherung und Frustration.

 

Der biblische Ansatz
Die Bibel ist kein Wirtschaftsbuch. Wo sie aber etwas zu diesem Thema sagt, ist sie erstaunlich modern.

(Einschub: Im geistlichen Bereich verfolgt Gott einen ausgewogenen Ansatz. Er möchte keine „Fachidioten“, die außerhalb ihres Rahmens schnell überfordert sind, aber mutet auch keinem zu alles können zu müssen. Dies wird besonders im Bild der Versammlung als Körper (Leib) deutlich. Es gibt unterschiedliche Aufgaben. Ein Lehrer hat einen anderen Tätigkeitsschwerpunkt als ein Evangelist und dieser als ein Hirte. Trotzdem sollten sie so weit in das Aufgabenfeld des jeweils anderen eingearbeitet sein, dass sie dessen Probleme noch nachvollziehen können. Jeder ist in gewisser Weise einzigartig und unersetzlich. Es schadet dem Organismus, wenn sich jmd. „auf die faule Haut legt.“ Andererseits gibt es immer so viel Überschneidung in den wichtigen Funktionen, dass dieser Organismus weiterexistiert, auch wenn jmd. durch Krankheit oder Tod seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann. Es ist ein geniales Konstrukt und nur deshalb so beständig, weil es von einem göttlichen Haupt gelenkt wird.)

In Hesekiel 27 wird die antike Stadt Tyrus beschrieben. Ihr König war außergewöhnlich intelligent. (Leider war er auch außergewöhnlich böse. Tyrus wird in der geistlichen Bedeutung als Gegenbild von Jerusalem und dem weisen Salomo entworfen. Prophetisch deutet die Stadt auf das römische Tier der Endzeit hin, welches durch Götzendienst sowie wirtschaftliche, militärische und politische Stärke, gegen Gott rebelliert. Doch so wie das antike Tyrus unterging, wird auch dieses europäische Reich untergehen, während Jerusalem, durch Jesus Christus den wahren Salomo regiert werden wird.) Mit dieser Intelligenz baute er ein hoch spezialisiertes Wirtschaftssystem auf und wurde unglaublich reich.

Das in diesem Kapitel beschriebene System zeigt eine Welt, die unserer globalisierten sehr ähnlich ist. Jedes Land hatte seine spezielle Kompetenz und somit auch qualitativ hochwertige Produkte, zu annehmbaren Preisen. Die Tyrer wurden nicht durch Eroberungen reich, wie die Assyrer oder Ägypter, sondern durch Handel. Dadurch stieg der allgemeine Wohlstand. Tyrus fungierte dabei als eine Art Börse oder Weltmarktführer, bei dem alles zusammenlief.

Durch den Wohlstand konnte man sich dann auch militärisch gut ausrüsten und war ein politisches Schwergewicht in der damaligen Welt. Es ist erstaunlich, dass die Bibel dieses spezialisierte System in Verbindung mit menschlicher Weisheit und Reichtum beschreibt. Dies macht sie tausende Jahre bevor Henry Ford mit ähnlichen Mitteln zum Autotycoon und die USA zur Weltmacht emporstiegen.

Wenn es in Israel um die Verrichtung von praktischen Aufgaben ging, hat Gott dieses System angewendet, da er wusste, dass es zu mehr Geschwindigkeit und Qualität führen würde. So war es wichtig, dass die Stiftshütte, während der Wanderung schnell ab- und wieder aufgebaut wurde. Die Stiftshütte wurde hinter den ersten drei Stämmen transportiert. Wenn diese am Ziel ankamen, fing man an die Stiftshütte aufzubauen. Darauf folgten weitere drei Stämme und dann kam die Lade. (Vgl. 4. Mose 10 – CSV – Elberfelder)

Gott hat dabei nicht allen Leviten die gleichen Aufgaben gegeben.

Eine Familie war für die Geräte wie die Lade, den Leuchter usw. zuständig. Eine andere für die Teppiche und eine dritte für die Bretter. Diese Aufgaben rotierten nie. Gott wusste, dass auf diese Weise die Fachkenntnis in jeder Familie wachsen würde, sodass das Auf- und Abbauen der Stiftshütte sorgfältig und trotzdem zügig geschehen konnte. Gleichzeitig waren die Familien so groß, dass Ausfälle einzelner kompensiert wurden. Daneben sorgte Gott durch Altersgrenzen für eine gute Weitergabe in die nächste Generation.

Auch in den Geschlechterrollen hat Gott auf Spezialisierung mit Augenmaß gesetzt. Neben geistlichen Gründen vielleicht auch deshalb, weil er wusste, dass das die Qualität und Geschwindigkeit der Aufgabenbewältigung erhöhen würde. Es gibt in der Bibel Aufgaben, die nur Männer ausüben sollen (z. B. öffentliches Lehren) und solche die nur Frauen ausüben können, (z.B. Kinder bekommen).

Dann gibt es Aufgaben, die in der Regel von den Männern oder von den Frauen ausgeübt wurden, die jedoch auch wechseln konnten. (So waren in der Regel Männer militärisch tätig, aber als es darauf ankam, hat Jael einen Heerobersten erschlagen oder eine andere Frau einen Stein zur Verteidigung von einem Turm geworfen).

Daneben gab es Aufgaben die von beiden Geschlechtern ausgeübt wurden. Rebekka und die Knechte Boas haben z.B. Wasser geschöpft. Rahel war zumindest bis zu ihrer Hochzeit eine Hirtin, genauso wie ihr späterer Mann Jakob. Die Braut im hohen Lied hütete Weinberge, genauso wie ihre männlichen Kollegen.

Falsche Lehren in Teilen der Christenheit, die den Frauen verbieten einen Beruf zu erlernen sind biblisch nicht begründbar. Dass man Frauen bis in die 1970er Jahre verbot Fußball zu spielen, ist nur eine weitere Form der vielen Unterdrückungen und Ungerechtigkeiten der Männer gegenüber dem weiblichen Geschlecht. Zum Glück gehören vieler dieser „Auswüchse“ der Vergangenheit an.

Die Bibel lehnt auch eine solche Geschlechtertrennung ab, bei der man sich eigentlich nur noch nachts begegnet. Eine derart häufige räumliche Trennung, wie sie in strengen, islamischen Ländern der Fall ist, findet man im Alltag der Bibel nicht. Eine Einteilung in unterschiedliche Wertigkeiten, wie im Koran und anderen Religionen macht die Bibel schon gar nicht. Für Gott ist eine Frau genauso wertvoll wie ein Mann und für beide hat Jesus Christus den gleichen Preis auf Golgatha bezahlt.

In keiner von der Bibel als positives Beispiel beschriebenen Ehe, hat die Frau Angst vor ihrem Mann. Im Gegenteil: Man findet gemeinsames Lachen, aber auch berechtigte Kritik von der Frau an ihrem Mann. Es gibt gemeinsamen Austausch über Fragen der Kindererziehung oder geistliche Themen. Dazu eine gesunde Sexualität von jungen, aber auch alten Menschen, auch dann, wenn man keine Kinder mehr bekommen konnte.

(Gerade bei diesem Thema ist die Christenheit oft in ihrer Verklemmung und in der einseitigen Sicht auf den Mann und seine Bedürfnisse weit von der Bibel abgewichen. Leider fällt man heute auf der anderen Seite vom Pferd und scheut sich nicht, schlimmste sexuelle Sünden auf Kirchentagen zu beklatschen.)

Die Bibel kennt also ein ganz anderes Frauenbild, als es von den Medien und politischen Entscheidungsträgern oft gezeichnet wird. Sie verabscheut die Unterdrückung der Frau. Dennoch setzt Gott klare Gebote gegen den Feminismus und das Auflösen der Geschlechterrollen in der heutigen Zeit.

Er weiß, dass die Aufgaben zu komplex und vielschichtig sind, als dass Männer und Frauen alles gleich gut erlernen könnten. Durch das Setzen von klaren Schwerpunkten (z.B. Frau eher nach innen / Mann eher nach außen) hat er das Leben seiner Geschöpfe nicht verschlimmern, sondern vereinfachen wollen. Ähnlich wie bei den Leviten und der Stiftshütte, wird durch diese Aufteilung ein höherer Grad an Fachwissen und somit Qualität erreicht. Auch die wichtige Weitergabe des Wissens an die nächste Generation wird dadurch gewährleistet.

Eine Gesellschaft, die glaubt man könnte das Auslöschen der Geschlechterrollen ohne Wissensverlust hinbekommen, hat vermutlich echte Christinnen nie erlebt. Denn gerade die gläubigen Frauen haben neben dem Hauptanteil an der Kinderbetreuung auch viele Löcher im sozialen Leben der Gesellschaft gestopft. Ich kenne Christinnen, die Schulen gestrichen, Kinder entlaust, Alte bis in den Tod gepflegt und Seelsorgegespräch für Kriegsflüchtlinge bis tief in die Nacht hinein geführt haben. Von einem „Heimchen-Dasein“, wie es abwertend gesagt wird, kann bei diesen Frauen gar nicht die Rede sein. 

Die Gesellschaft zahlt jetzt schon den Preis für die ungöttliche Geschlechterordnung. Wenn die Kitas ausfallen, sind viele Eltern gestresst und überfordert. Manche handwerklichen und kulinarischen Fähigkeiten sind verloren gegangen und damit auch ein Stück Kultur. Doch schlimmer noch, das Wissen darum, was Kindern gut tut und wie man sie erzieht.

Daneben wird das Gesundheitssystem zusammengespart. In der Folge braucht man verwandtschaftliche Unterstützung in Krankenhäusern und Altenheimen. Diese „Springer“-Funktion der Frauen ist nicht mehr gegeben. In der Folge leiden oder vereinsamen die Kranken und Alten. Zu den Anforderungen an die „Supermütter“ dieser Zeit kommt dann manchmal noch das schlechte Gewissen, seinen Eltern, Kindern und Partnern nicht gerecht zu werden.

Manchen wird es hoffentlich mit der Zeit dämmern, dass die „Heimchen“ eben nicht daumendrehend darauf gewartet haben, dass ihr Mann nach Hause kam, sondern mit viel Fleiß und Hingabe den Schwachen der Gesellschaft beigestanden haben.


Gottes Schöpfungsordnung hat einen tiefen Sinn und in einer hochspezialisierten Berufswelt auf eine generalisierte Welt der Geschlechterrollen zu setzen ist nicht nur Ungehorsam ggü. dem Schöpfer, sondern auch zutiefst unvernünftig. Die Folgen sind die bereits erwähnten persönlichen Symptome und Krankheiten, wie Burnouts, Gereiztheit und Depressionen.

Daneben wird es Menschen geben, die dieser Komplexität der Anforderungen entfliehen möchten. Sie werden dann leichte Beute von Menschen, die ihnen einfache, populistische Lösungen anbieten und zum Problem für die ganze Gesellschaft. Es ist erschreckend, dass deutsche Mädchen mit christlichen Eltern sich aus diesen Gründen dem islamischen Staat angeschlossen haben, im Glauben dort eine einfachere, sinnerfüllte Welt vorzufinden.

Der Feminismus und die linksradikalen Ideen vom Auflösen der Geschlechterunterschiede ist das Fundament, auf dem rechtsextreme und islamistische Fanatiker ihre Wahlerfolge aufbauen. Dagegen rennen den Großkirchen, die sich der woken Entwicklung anbiedernd unterwerfen (evangelische Kirche) oder weiterhin an einem zu strengem, gesetzlichem Frauenbild (katholische Kirche) festhalten, die Mitglieder in Scharen davon, während die Praxen der Psychotherapeuten überlaufen sind.


Der Teufel möchte alles durcheinanderbringen, um die Menschen anfällig für seine Verführungen zu machen. Gott meint es dagegen mit uns Menschen immer gut, auch wenn manche Ordnungen erstmal wie Freiheitsbeschneidung wirken. Die Bibel bleibt aktuell und hat viele Entwicklungen schon tausende Jahre früher vorweggenommen. Es lohnt sich auf ihre Worte zu hören und der Weisheit des Schöpfers zu vertrauen und wenn es nur dazu dient, ein Kind auf die bessere Schule zu schicken.